Vegold Nutrition

MAREIKE

VEGAN &

SUSTAINABLE NUTRITIONISTA

Meine Eltern können wohl ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, wenn das eigene Kind eigentlich nur Fritten und Pizza essen möchte und Grünzeug ablehnt. 


Dass ich eine vorwiegend vegane Ernährungsberaterin werden würde war eher unwahrscheinlich. 


Im Alter von etwa 15 Jahren begann ich mich mit Massentierhaltung auseinander zu setzten. Da ich Fisch und Fleisch eh nicht gern aß, fiel mir die Entscheidung leicht: Ich bin Vegetarierin!


Von nun an musste ich mich immer öfter um mein Essen selbst kümmern und entdeckte die Liebe zum Kochen, Ausprobieren und auch zu Dinnerarbenden. Ständig kochte ich mit Freund*innen und lud regelmäßig liebe Menschen ein, denen ich meine neuesten Kreationen vorsetzte. Ehrlicherweise ging so einiges schief. Und noch ehrlicher: Das tut es heute auch oft genug!


Während meines Studiums der Politischen Wissenschaften und Soziologie konzentrierte ich mich auf soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit - und was wir alle in unserem Alltag dazu beitragen können. Und auch hier spielt die Menge und Art unseres Konsums eine entscheidende Rolle. Der Schritt zum nachhaltigen Kleiderschrank und vor allem veganen Lebenstil war für mich eine logische Konsequenz - aber gar nicht so einfach umzusetzen.


Ich arbeitete als Sozialarbeiterin für und mit Geflüchteten, leitete mehrere Projekte für mehr Diversität und Kulturelle Teilhabe und mein damals eher kleines Blogprojekt "Vegold", auf dem ich seit 2013 erste vegane Rezepte veröffentlichte, verselbstständigte sich für mich eher überraschend. Was für mich oft zwei verschiedene Wege darstellte, wurde nun immer klarer zu einem: Vorwiegend vegane und nachhaltige Lebensweise sowie achtsames Miteinander sind die Lösung für einige unserer Baustellen!


Ja, die Politik muss endlich alle Weichen für eine nachhaltige Lösung in der Umweltpolitik bieten. Aber ich bin absolut davon überzeugt, dass jede und jeder von uns viel beitragen kann. Und darüber hinaus eben auch in vielen Bereichen gleichzeitig Positives erreichen wird.



Seit 2015 ist "Vegold" mehr als ein Blog. Ich machte mich nebenberuflich selbstständig, veranstaltete Kochkurse und Supperclub-Dinner, beriet Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit und entwickelte für Kund*innen und Zeitschriften vegane Rezepte. 


Ich war überrascht über die große Nachfrage (Danke an dieser Stelle!) - rückten diese Themen nun wirklich immer mehr in die Mitte der Gesellschaft?!


Mit der veganen Ernährung merkte ich schnell körperliche Veränderungen: Ich war fitter, meine gelegentlichen Ekzeme in den Armbeugen waren verschwunden, meine Verdauung entspannte sich. Es musste etwas mit der Ernährung zu tun haben und so las ich mich durch gefühlt 8362 Bücher, tauschte mich mit anderen aus und sammelte Informationen, die ich mir selbst aufbereitete.Ich beschloss, die staatlich anerkannt Ausbildung zur Veganen Ernährungsberaterin an der ecodemy zu machen und gleich darauf - während meiner ersten Schwangerschaft - die Fachfortbildung „Vegane Ernährung für Mutter und Kind“.


Ich hatte oft das Gefühl, die Menschen um mich herum hätten ihre Leidenschaft, ihre Berufung gefunden, und ich wäre eher ein "Hansdampf in allen Gassen" - alles, immer, jetzt, gerne auch mal etwas Neues. Es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich schon da bin. Mich erfüllt es, andere bei ihrer Ernährung unterstützen und somit für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Denn ich darf etwas dazu beitragen, dass sich konkret Dinge verbessern. Aus gesundheitlicher, ethischer und ökologischer Sicht.


Danke von Herzen an alle, die mich bis hier hin inspiriert und unterstützt haben. 


Ich freue mich sehr auf "Vegold Nutrition" und euch!